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Wie alles begann:

Tangudas Gründer Thomas Rudolph realisierte 12 Jahre lang Feuerwerke und optimierte diese – wenn es der Kunde wünschte – immer wieder mit anderen künstlerischen Elementen aus Artistik und Tanz. Bei einer Gala 1997 inszenierte er zum ersten Mal eine Tanz- und Feuerwerksshow mit eigenen Kulissen. Diese Show und deren Wirkung auf das Publikum faszinierten ihn so sehr, daß er diese Art von Show unbedingt weiter betreiben wollte. Der Gedanke begleitete ihn von nun an ständig.
Vor einigen Jahren “veränderte” sich die Feuerwerksprofession, als er zufällig mit seinem Bruder Stephan (ein Drummer allerbester Schule) fest stellte, daß sie noch nie ein gemeinsames Projekt realisiert hatten. Beide entdeckten, daß sich heiße Drumparts und heißes Feuerwerk wunderbar ergänzen.
Dies war der mentale Start des Tanguda-Projekts. Die beiden saßen viele Abende zusammen, feilten Ideen aus, fertigten Skizzen und schufen das inhaltliche, musikalische und optische Konzept. Ziel war es, ein mystisches Spektakel mit viel Spannung und Romantik zu kreieren. Auch Bruder Claus Rudolph wurde zu Rate gezogen. Er brachte seine Erfahrungen aus der Fotografie und sein „künstlerisches Auge“ mit ein.
In Zusammenarbeit mit Bühnenbildnern, Schlossern, Schreinern, Feinmechanikern und Elektronikern wurde das gesamte Equipment an Kostümen, Kulissen und Requisiten bis hin zu den Steuergeräten für die Pyrotechnik und Flammen gebaut. Ein riesengroßer, flammend roter Prospekt wurde gemalt; ein Portal mit südamerikanischen Elementen wurde gebaut; eine drei Meter große fahrbare Kugel wurde geschweißt, welche einen Flammenring trägt; ein goldener Thronwagen mit Elementen eines asiatischen Katzenthrons; Säulen und Verkleidungen für Flammenschalen und vieles mehr wurde gefertigt. Alles musste – außer optisch wunderschön – auch leicht transportabel sowie schnell auf- und abbaubar und solide sein, damit die Requisiten den häufigen Auf- und Abbaustress möglichst schadlos überstehen. Dazu mussten alle Kulissen sicher und feuerfest sein, damit ihnen etwaige Funken und Flammen nichts anhaben können.
Zeitgleich gingen Thomas und Stephan auf die Suche nach passenden Artisten und Künstlern. Sie sprachen Straßenkünstler an, ließen ihre Kontakte spielen, recherchierten im Internet und fanden step by step die Crew.
Nun wurde geübt, am Regie- und Ablaufkonzept gefeilt, die Szenen vertieft, die Musik weiter angepasst. Außer den rhythmischen wurden die melodiösen Elemente geschaffen. Der ganze “theatralische” und logistische Ablauf wurde auf die Beine gestellt. Bei den späteren Proben und den ersten Aufführungen festgestellte “Holperer” wurden ausgemerzt und alles in einen harmonischen und trotzdem spannungsgeladenen Fluss gebracht. Und so oft geübt, bis die Rolle bei jedem Ensemblemitglied fehlerfrei saß.
Dies war anstrengend und doch lohnend. Die Entwicklungen werden bis heute in diesem Sinn fortgesetzt. Heute besteht die Basis-Crew aus 17 Personen, die aus 7 Nationen kommen. Sie ist sehr gut zusammen gewachsen, der Kontakt innerhalb der Mannschaft ist – trotz der vielen unterschiedlichen Kulturen – vollkommen spannungsfrei und freundschaftlich. Ein wunderschöne Entwicklung und eine tolle Erfahrung für jeden Einzelnen. Und die Basis für erfolgreiche Events für zufriedene Kunden.